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Timaru, Maori rock art, Geraldine

Timaru, Maori rock art, Geraldine

  • Author: domale
  • Date Posted: Apr 27, 2014
  • Category:
  • Address: Timaru

Rock Art

In Timaru gingen wir ins Infozenter und erhielten dort eine Karte mit Maori Rock Art, die man gratis erkunden konnte. Wir fragten sie ebenfalls nach der teuren Rock Art. Sie erzählte uns eine andere Geschichte und zwar, dass das Café Leute ohne Erlaubnis auf fremdes Land gelotst hätten. Der Bauer musste dann abends Leute aus Erdlöchern helfen, da sie nicht auf dem Weg blieben. Mit der Zeit wurde er so wütend und reklamierte beim Infozenter, wieso fremde Leute auf seinem Land herumlaufen würden. Diese wussten jedoch auch nichts von dem Café. Erst später kam es aus und das Café ist jetzt geschlossen…

Also gings los, aus dem Caroline Bay (pünkktlich zum Geburtstag von Caroline) Richtung Maorigraffiti.

pünklich zum Geburtstag von Caroline waren wir auch im gleichnamigen Bay

Auf der Karte waren fünf Maori Rock Art Site eingezeichnet, die gratis waren und so entschieden wir uns gegen die Tour. Als wir bei dem ersten Punkt ankamen, waren wir etwas enttäuscht, da wir nichts an der Wand sahen. Nachdem sich jedoch die Augen an das Licht gewöhnt hatten, konnten wir blasse Zeichnungen erkennen. Einige waren klar als Figuren erkennbar, bei anderen war Fantasie gefragt.

Der zweite Ort war schöner, da sich die Rock Arts (es waren zwei) im Moa Valley befanden. Das war ein Tal, das von einem Stein in Form eines Moakopfes überwacht wurde. In dem Tal muss es wohl auch einmal Moas auch Fleisch und Blut gegeben haben, die Zeichnungen der Maori deuten zumindest darauf hin.

 

 

Am nächsten Punkt fanden wir sogar drei Steinüberhänge, die Spuren von Maori Rock Art zeigten. Nach der ersten trafen wir auf einen Farmer, mit dem wir kurz ins Gespräch kamen. Er erklärte, dass er 12’000 Schafe besitze und nur wenige Milchkühe. Er meinte es wäre für ihn wirtschaftlich nicht so sinnvoll mehr Kühe zu haben, da die meiste Milch nach China exportiert würde und der chinesische Markt anfällig auf Störungen wie zB die kürzliche Babymilchpulver-Skandal ist. Er zeigte uns noch, wo die anderen beiden Arts versteckt lagen. Wir machten uns auf zu einem Überhang, den man nur schwierig erreichen konnte. Der „Weg“ (also es gab keinen offiziellen) führte zunächst über einen strömenden Fluss, schliesslich über Schafsweiden und über unbezwingbare Zäune, dazu ging es noch steil den Hang hinauf. Diese Hindernisse mussten wir alle bewältigen, um an die schönste Rock Art zu gelangen und die Sicht darauf wurde ausnahmsweise nicht durch ein Gatter versperrt.

Weiter gings nach Christchurch.

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