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Tilcara

Tilcara

  • Author: domale
  • Date Posted: Sep 11, 2014
  • Category:
  • Address: Tilcara

Quebrada de Humahuaca: Tilcara – Teufel und Ruinen

Mit dem Bus von der bolivianischen Grenze (bei Villazon) her kamen wir eineinhalb Hollywoodstreifen später gegen Abend in Tilcara an.

Wir wurden bei der dritten Unterkunft fündig: Hostal Tierra Andina – von einem netten Pärchen aus Buenos Aires seit zwei Jahren betrieben und mit 150 ar$ (15 chf) in unserem Budget.

Da es auch schon Abend war holten wir uns noch schnell eine Karte im Touristenbüro für unsere morgigen Wanderungen und erkundeten das Dörfchen. Im Park traffen wir einen speziellen Vogel. Der sass einfach da und liess sich weder vom Hund noch von der Katze beeindrucken.

Am nächsten Tag nach einem etwas staubigen Brötchen-, Marmelade- und Tee- Frühstück gings auf zur Wanderung in die Teufelsschlucht (Gargante del diablo).Nach 1.5 Stunden bergauf hatten wir den Eingang zur Schlucht erreicht. Die Schlucht war eine erfrischende Abwechslung zu den Wüsten und farbigen Hügeln der letzten Tage.

Wir wollten auch noch die Topattraktionen von Tilcara sehen und wanderten wieder zurück ins Tal zu den Ruinen von Pucará. Nebst den sehr gut beschriebenen Ruinen gab es auch einen botanischen Garten mit vielen Kakteen und einem hohlen Stein, der wie eine Kirchenglocke klang.

Die Ruinen hatten nebst den Wohnvierteln auch eine zeremonielle Stätte mit Altar. Die ersten zwei Archäologen gingen damals relativ unzimperlich vor und begruben die einen Häuserruinen mit den Ausgrabungsresten von anderen. Darauf wurde später ein Monument (in Form einer Pyramide) zu Ehren der beiden gestellt. Naja, nicht gerade der Standard von heute.


Zurück im Dörfchen versuchten wir frierend (ja es wurde langsam sehr kalt) unsere Busreise quer durch Argentinien nach Puerto Iguazu zu organisieren. Dies ist jedoch ein relativ schwieriges Unterfangen, da keine Busgesellschaft direkt fährt und man somit die Anschlüsse selbst planen muss. Nach anderthalb Stunden hatten wir dann doch endlich eine 24 stündige und dreiteilige Busreise, die uns 2 Fahrstunden vor Puerto Iguazu absetzt, gekauft. Der letzte Bus kann irgendwie nicht im Vorraus gekauft werden….
Zurück im Hotel gabs eine sicherere Todesdusche (also der Boiler sass diesmal quasi über dem Kopf und man heizt das Wasser in Eimer elektrisch auf, jedoch kann man dann vor dem Duschen die Sicherung ausschalten für ein weniger kribbelndes Duscherlebnis als in Peru und Bolivien). Endlich frisch und sauber gings um halb 10 zum Abendessen.

30 Stunden Bus fahren und somit 300 Franken sparen

readyUnsere Sparfahrt startete in Tilcara, im Norden von Argentinien und endete 4 Busse und 30 Stunden später in Puerto Iguazu.
Vom Luxusbusbahnhof mit gratis Toilette bis zum Baustellenbahnhof ohne Toilette war alles dabei.

 

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