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Stadt der Vögel

Stadt der Vögel

Sydney

  • Author: domale
  • Date Posted: May 1, 2014
  • Category:
  • Address: Sydney

Sydney

Diesen Post widmen wir dem heutigen Geburtstagskind: Dési!

Nach nur wenigen Stunden Schlaf (hauptsächlich im Flugzeug), kamen wir am Morgen in Sydney an. Wir lösten sofort das Wochenticket für die Stadt und mussten feststellen, dass nur Studenten der Umgebung von einem Rabatt profitieren konnten. Dazu kam noch, dass eine Gebühr verlangt wurde, wenn man mit dem Zug vom Flughafen ins Stadtzentrum fuhr. Wir entschlossen uns deshalb den Bus zu nehmen. Nach einer Stunde Sightseeing durch Sydney kamen wir gerade rechtzeitig an, um in der Jugendherberge einzuchecken. Sparfuchs Dominic hatte natürlich das grösste Zimmer ausgewählt, um Geld zu sparen. Wir konnten dieses Zimmer sogleich beziehen und waren erstmals geschockt über die stickige Luft im Zimmer und die Unordnung. Wie wir jedoch später erfuhren, war es nur ein Typ, der die ganze Sauerei hinterliess und dieser checkte an diesem Tag aus! Perfektes Timing! Wir blieben nicht lange auf dem Zimmer, sondern fuhren mit der Metro in die Stadt.

Metro - Zug in Sydney

Nach nur wenigen Minuten schlendern, kamen wir zu einem kleinen Markt. Dieser war sehr speziell, da es sich bei den Ständen um eine Werbeaktion für lokale Märkte. Man konnte an den Marktstände die verschiedenen Produkte degustieren, jedoch nicht kaufen. Und erneut war unser Timing perfekt, da wir gerade um die Mittagszeit dort waren und gratis Essen bekamen.

Nach diesem Snack liefen wir ein Stück weiter, bis wir beim Hafen ankamen.

the one and only opera house

Spontan entschieden wir uns in ein Boot einzusteigen und kamen so auf die Cockatoo Island: eine originelle Insel. Zunächst wurden dort die schlimmsten aller Sträflinge verbannt (1839), später war dort eine Schule platziert (1871), während der Weltkriege eine Militäreinrichtung und schliesslich noch eine Schiffswerft (1913).

Heutzutage ist in den alten Gebäuden moderne Kunst ausgestellt, eine Biennale. Nach einem Ausflug in die Moderne Kunst, nahmen wir die Fähre zurück ins Stadtzentrum. Wir waren etwas unschlüssig über unser Ziel und so liefen wir durch die Gassen, bis wir auf einen Magic Shop stiessen. Dominics Herz schlug wohl etwas höher, als wir in den Laden kamen, da dies der erste Magic Shop auf unserer Reise war. Nachdem er sich mit dem eingedeckt hatte, was er zu Hause vergessen hatten, gingen wir ins Hostel zurück, um etwas mehr Schlaf zu erwischen.

 Am nächsten Tag

Da wir auf dem Promotionmarkt am Tag zuvor eine Spezialität entdeckt hatten, mussten wir diese an einem Markt kaufen. Es handelte sich um ein süsses Knoblauchbrot mit caramelisierten Knoblachzehen. Sehr lecker!

das weltbeste Knoblauchbrot

Den Morgen verbrachten wir im Museum of contemporary art. Speziell, amüsant und gratis.

Nachdem wir uns etwas Wärmeres angezogen hatten, gingen wir zum Botanischen Garten der Stadt. Das Gewächshaus war leider geschlossen und so spazierten wir durch den Rosengarten und picknickten im Park. Während dem Essen fielen uns weisse Vögel auf, die laut krächzten. Wir stellten fest, dass es Kakadus waren.

Dominic folgte den Tieren, um sie von Nahem zu fotografieren und traf auf eine ganze Gruppe von Vögeln. Sie versammelten sich alle um einen Baum, den sie regelrecht abholzten, um an die Früchte zu kommen. Es war wirklich faszinierend, wie viele Kakadus hier versammelt waren! Nach einigen Minuten vertrauten einem die Vögel sogar so sehr, dass sie so nahe kamen und die Früchte aus der Hand frassen.

Auf einmal entschlossen sich die Kakadus auszufliegen und so zogen auch wir weiter. Unser Ziel war ein Aussichtspunkt auf das Opernhaus. Auf dem Weg dorthin begegneten wir noch vielen weiteren (komischen) Vögeln, unter anderem zwei grünen Papageien, die jedoch etwas scheuer waren als die Kakadus.

Diese trafen wir ebenfalls nochmals an. Dieses Mal waren sie noch zutraulicher und flogen einem sogar auf die Schulter und Arme.

Schliesslich kamen wir doch noch beim Aussichtspunkt an, bevor es dunkel wurden und genossen die beliebte Sicht auf das Opernhaus.

Zum Abschluss des Abends gingen wir auf eine Free Sydney Tour durch “The Rocks” (ein Teil von Sydney mit viel Geschichte). Unteranderem kamen wir an einem sehr speziellen Kreisel vorbei, mit einer mordern Art Inseldekoration.

Ein weiterer Tag in Sydney

Auf Empfehlung gingen wir zum Markt in Paddington. Jedoch dominierten hier die Retrokleiderstände und Schmuckangebote. Nach wenigen Minuten zwischen den Ständen schlendern, gingen wir weiter zum Rocks Market im Stadtzentrum. Dieser war etwas spannender und hatte alles: von den Essensständen bis zum Steam Punk (siehe Oamaru Eintrag für Details) Schmuckstand. Auch begegneten wir einer (in der Schweiz noch nicht erhältlichen Neuheit) dem Lindt Café:

im Lindt Cafe mussten wir natürlich eine heisse Schokolade probieren

Am Nachmittag machten wir eine Küstenwanderung von Coogy nach Bondi Beach. Dies war ein schöner Kontrast zur Grossstadt.

Mit dem Bus und der Fähre ging es schliesslich zurück zum Haupthafen. Unterwegs trafen wir auf ein Paar, das den Bus in die falsche Richtung genommen hatte und uns nach Wegweisungen fragte. Mit ihnen gingen wir in die Bar des Syndney Theater Company und genossen mit einem Drink den Blick über den Hafen. Sie gingen in eine Theatervorstellung, während wir zum Darling Harbor weiterzogen. Dort kamen wir gerade pünktlich an, um das Feuerwerk zu sehen, das sie anscheinend jeden Samstag laufen lassen.fireworks im Darling harbour

Wir liefen um den Hafen mit tausend anderen Touristen und sündigten schliesslich im McDonalds zwei Big Macs.

Für einmal etwas relaxen

Am nächsten Tag genossen wir die schöne Bootsfahrt nach Manly Beach mit der ferry. Angetan vom Strand verbrachten wir den ganzen Tag in Manly.

Ab in die Berge

Wir standen früh auf, um den Tag in den Blue Mountains (2h Fahrt mit dem Zug) zu verbringen. Als wir aus dem Zug stiegen, waren wir überrascht über die Temperatur: es war wirklich kalt, obwohl die Sonne schien. Wir waren doch in die Berge gefahren. Zunächsten gings zu den Three Sisters: drei Steinformationen. Dort konnte man ebenfalls die Aussicht über den Blue Mountain Nationalpark geniessen. Ausgerüstet mit den Wanderschuhen stiegen wir die steile Great Stairway hinunter und liefen unter den Sisters durch den Busch. Auf dem Weg trafen wir auf viele verschiedene Vögel, die nicht mehr ganz so zutraulich waren wie die neuseeländischen.

Bei der Standseilbahn gab es Informationen zur ehemaligen Mine. Diese wurde 1945 geschlossen und die Seilbahn wurde zu einem Touristentransportmittel umfunktioniert.

Auf dem Weg hinauf kamen wir mehrmals an einem schönen Wasserfall vorbei.

Am letzten Abend schlenderten wir noch durch Chinatown.

Und weiter gehts

Ein wirklich langer Tag startete mit dem Auschecken im Hostel und der Fahrt zum Flughafen. Wir verliessen Sydney um die Mittagszeit in Richtung Melbourne. Um von dort unseren Flug nach Honolulu zu nehmen.

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