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Salar de Uyuni

Salar de Uyuni

  • Author: domale
  • Date Posted: Sep 6, 2014
  • Category:
  • Address: Salar de Uyuni

Salzwüste – Salar de Uyuni

Nach den Minen in Potosi zog es und in die Wüste nach Uyuni. Die Salar Tour startete ausnahmsweise nicht früh morgens und so konnten wir ein herrliches Frühstück mit Waffeln, Pancakes und frischem Brot in Uyuni geniessen.

Zugbahnhof in Uyuni, wo viermal in der Woche ein Zug fährtUm elf Uhr starteten wir mit dem Jeep zum Zugfriedhof. Mit allen anderen Touristen kletterten wir auf den alten Lokomotiven herum. Leider war das zu viel für Alexandras Jeans und sie rissen nach acht Monaten (und am Anfang der Tour, natürlich hatte sie kein zweites Paar dabei…).

Eine etwas längere Fahrt brachte uns zu einem kleinen Dorf, das am Rand der Salzwüste liegt. Deshalb gibt es dort auch eine „Salzfabrik“, wo das Salz getroknet und verpackt wird. Da alle Touristengruppen dort halten, werden auch fleissig Souvenirs verkauft. Darunter findet man auch Waren aus Salz, wie zum Beispiel ein Salz-lama.

Die Salzwüste war wirklich beeindruckend. Zunächst hielten wir bei einem Hotel, das komplett aus Salz gebaut wurde und konnten schon dort die Weite der Wüste bestaunen. Etwas weiter von den anderen Touristen weg, konnten wir uns eine Stunde lang vergnügen und Fotos machen.

Die Zeit ging fiel zu schnell vorbei und wir mussten weiter, um noch bei Tageslicht die Insel zu besichtigen. Diese befand sich mitten in der Wüste. Überrascht waren wir vor allem, als wir die vielen Vögel auf der Insel sahen, da es ausser den Riesenkakteen nicht viel Vegetation gab. Kurz bevor wir weiterfuhren, kamen uns noch Lamas entgegen und zeigten besonderes Interesse an Dominic, respektiv seinen Schuhen.

Für den Sonnenuntergang hielten wir mitten in der Wüste an und genossen das farbige Spektakel.

Lagunas colorados

Nach einer überraschend warmen Nacht, liessen wir die Salzwüste ganz hinter uns und fuhren zu verschiedenen Lagunen. Auf dem Weg dorthin fuhren wir durch eine Vulkanlandschaft und hielten mal an, um einen aktiven Vulkan von der Ferne dampfen zu sehen.

Die erste Lagune erreichten wir gegen Mittag. Vor dem Essen konnten wir die Flamingos in der Lagune beobachten. Diese ernähren sich von den kleinen Lebewesen, die in dem salzhaltigen Wasser leben.

Nach den Lagunen, veränderte sich die Landschaft drastisch und wir kamen zu Bergen, die sieben (oder mehr) Farben hatten.

Unsere Gruppe war in zwei Jeeps unterwegs und irgendwie hatten wir den zweiten Jeep auf dem Weg verloren. Nachdem wir eine Viertelstunde bei den farbigen Bergen gewartet hatten, beschloss unser Guide weiterzufahren, um zu sehen, ob sie den Stop einfach ausgelassen hatten. Als wir dann aber beim nächsten Punkt angekommen waren und noch immer nichts von ihnen zu sehen war, waren wir schon etwas besorgt. Nach einer Weile kam ein anderer Jeep auf uns zu und meinte, dass unsere Gruppe einen Autozusammenbruch hatten, jetzt aber auf dem Weg hierher wären. nachdem das zweite Auto repariert wurde, gings weiterUnd kurze Zeit später waren wir wieder vereint und die anderen erzählten, wie sie die Autositze in die Wüste stellen mussten und darauf posieren konnten, während der Fahrer das Auto reparierte.

Kurz vor dem Eindunkeln kamen wir zu heissen Quellen. Obwohl wir eine Stunde Zeit gehabt hätten, um diese zu geniessen, gingen wir schnell wieder ins Auto zurück, weil es viel zu kalt geworden war.

In der Nacht schliefen wir in einer Unterkunft, die direkt neben heissen Badequellen lag und es war ein Highlight im heissen Wasser zu sitzen und den Vollmond und die Sterne zu betrachten.heisse Quelle, wo wir am Abend badeten

Mehr Wüsten und ein Fuchs

Nach einer Horrornacht (wenig Schlaf und viel Toilette, welche hier draussen überigens ohne Wasser aber mit Sand funktioniert) für Dominic ging die Fahrt weiter in Richtung Chile. Zugfriedhof in UyuniVor der Grenze hielten wir noch in der sogennanten Salvador Dali Wüste, die wegen ihrer Ähnlichkeit zu den Bilder des Malers, umbenannt wurde.

Auf dem Weg zur grünen Lagune trafen wir auf einen Fuchs, der uns gegenüber keine Scheu zeigte und laut dem Guide regelmässig gefüttert wird.

Der letzte Stop war die grüne Lagune, die aber zu diesem Zeitpunkt nicht grün war. Auch keine Flamingos waren dort zu sehen. Der Guide erklärte uns, dass die Lagune einen hohen Gehalt von Aspest beinhaltete.

An diesem Punkt mussten wir uns von einigen unserer Gruppe verabschieden, da diese nach Chile weitergingen, während wir Anderen zurück nach Uyuni fuhren. letztes Gruppenfoto vor der grünen LaguneDie Rückfahrt war wirklich lange und obwohl die Landschaft wirklich schön und abwechslungsreich war, waren wir das Autofahren langsam müde. Doch unsere Reise ging nach Uyuni weiter! Wir gingen mit dem Nachtbus nach Tupiza. Dieses liegt nur wenige Kilometer nördlich von der argentinischen Grenze. Mit einem Offroadbus startete die Reise über Holperstrassen und wir waren überrascht, dass wir doch zu etwas Schlaf kamen, bevor der Bus um zwei Uhr morgens unser Ziel, Tupiza, erreichte.

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