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Paracas

Paracas

  • Author: domale
  • Date Posted: Jul 25, 2014
  • Category:
  • Address: Paracas

Islas Ballestas

Nach dem Mittag kamen wir mit Cruz del Sur von Lima in Paracas an. Da Dominic auf der Karte sah, dass das Hostel nur 400m entfernt lag, liefen wir mit unserem Gepäck los. Dies entwickelte sich jedoch zu einem schrecklichen Marsch. Erstens war das Hostel viel weiter weg als erwartet und zweitens war es soooo heiss! Wir hatten natürlich noch alle die warme Kleidung an, da wir uns an das Wetter in Lima gewöhnt hatten. Als wir also gequält durch die Strassen des kleinen Paracas liefen, sprach uns auch noch ein Typ an, der uns von einer Unterkunft bis zu Touren alles versuchte zu verkaufen. Irgendwie schafften wir es ihn abzuwimmeln und gelangten kurz danach zu unserem Ziel.
Der Hostelbesitzer war freundlich und zeigte uns sogleich unser Zimmer. Es war ein Holzhäuschchen, dessen Wände recht dünn waren und wir so regelmässig das Gespräch unserer Nachbarn rechts und links mithören konnten. Das war aber nur halb so schlimm und wir waren froh, dass es in der Zeit, als wir dort waren, nicht regnete.

Nur halb entspannend war der Relaxbereich, da zu jener Zeit das Hostel ausgebaut wurde…
Während wir am ersten Tag entspannten und die Sonne genossen, hatten wir am nächsten Tag volles Programm.
Wir gingen mit der Hosteltour auf die Ballestas Inseln. Die Schweizer Biologin, die wir den Tag zuvor kennengelernt hatten, machte ebenfalls diese Tour. Wir starten pünktlich um zehn vor acht und liefen zusammen zum nahen Hafen. Dort begann der peruanische Teil der Tour. Wir wurden zunächst vertröstet eine viertel Stunde zu warten, da die Wellen so stark seien und wir einen Bericht des Kapitäns abwarten müssten. Wir nahmen uns alsi Zeit den Hafen näher zu betrachten – dieser ist leider nicht so schön. Dominic verbrachte die Zeit mit fotografieren von Pelikanen, die von Einheimischen mit Fisch angelockt wurden. Dies machten sie nicht aus Herzensliebe für die Tiere, sondern um von den Touristen, die ein Foto machten, Geld zu verlangen. Allgemein lungerten viele Leute herum, die etwas verkaufen wollten.

Nach einer Stunde des Wartens wurden wir langsam ungeduldig und versuchten die Frau ausfindig zu machen, die uns zuvor die Info gegeben hatte. Selbstverständlich war sie nicht auffindbar. Stattdessen informierte uns eine andere Frau weiter zu warten. Als es uns dann doch zu blöd wurde und wir uns entschieden zu gehen, wurde von irgendwoher gebrüllt, dass wir nun gehen können. Plötzlich lief alles schnell. Es mussten diverse Tickets gekauft werden und am richtigen Ort auf das Boot gewartet werden.
Endlich waren wir im richtigen Boot und es konnte losgehen! Der erste Stop war bei einer Inkazeichnung und nach einer halbstündigen Fahrt kamen wir bei den Inseln an. Diese waren das Warten Wert. Wir sahen viele verschiedene Vögel, Seehunde und sogar Pinguine. Ausserdem lernten wir, dass in den 30er Jahren das Hauptexportgut Perus Guana (Vogelscheisse) war.

Um das Festland und vor allem der Nationalpark kennenzulernen, mieteten wir für den Nachmittag Velos. So zogen wir los, als wir wieder auf die Schweizerin trafen, die dasselbe machte, sich aber verfahren hatte. Gemeinsam fanden wir schliesslich den Weg zum Eingang des Nationalparks (wir mussten jedoch ein Stück weit über Sandhügel fahren, um zur Strasse zu gelangen).

Unser erster Stop war das Museum des Parks, das uns Informationen über die Flora und Fauna des Gebiets gab.
Danach ging es weiter mit dem Velo durch die Wüste zu einem Strand. Dieser zeichnete sich besonders durch seine rote Farbe aus.

Weiter fuhren wir eine Sanddüne hinauf, um sie auf der anderen Seite wieder runter zu fahren. Am zweiten Strand angekommen, waren wir uns einig nicht noch weiter zum eingestürzten Bogen zu fahren, sondern umzukehren. Der Rückweg war wirklich entspannend, da es leicht runter ging und die Strasse in gutem Zustand war. Dominic und Kathrin fuhren so schnell, dass sie die Quads überholten. 🙂

Weiter gings nach Huacachina, der Oase.

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