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Mendoza

Mendoza

  • Author: domale
  • Date Posted: Sep 25, 2014
  • Category:
  • Address: Mendoza

Weindegustationen ohne Ende

Auf unserer Busreise von Buenos Aires her wurde uns kein Essen im Bus versprochen, jedoch stiegen wir alle überraschenderweise um acht Uhr aus, um in einem Restaurant zu frühstücken. Mal nicht so verkrampft zu sitzen und nicht aufpassen zu müssen, dass das heisse Getränk ausleert, war eine positive Abwechslung. Gegen elf Uhr erreichten wir Mendoza.

Nach einer Siesta zogen wir los, um uns über die Weintouren zu informieren. Um Mendoza gibt es drei Weinregionen. Eine davon ist super touristisch und deshalb leicht zu erkunden. Die anderen beiden sind wenig bis gar nicht touristisch, das heisst, wenn man kein Auto hat, ist es ziemlich unmöglich diese Gebiete zu erkunden. Als wir dies herausfanden, waren wir echt enttäuscht, da wir über ein super Mittagessen mit Weindegustation gelesen haben, das für uns aber nicht erreichbar war. Wir mussten uns also neuorientieren. Einig waren wir uns aber sofort, dass wir nicht in die touristischste Zone wollten. Eine gute Alternative stellte deshalb der Hop on hop off Bus dar. Dieser gewährte uns die Möglichkeit die Weingüter der Luján de Cuyo Region zu besuchen.
Zufrieden, dass wir eine Entscheidung für den nächsten Tag gemacht hatten, wanderten wir zu einem Restaurant. Es war bereits acht Uhr und normalerweise füllen sich die Restaurants um diese Zeit. Nicht aber in Mendoza.

Bis neun Uhr genossen wir das absolut gute Essen total alleine.

 

Von Weingut zu Weingut

Kurz nach acht Uhr morgens startete unsere Weindegustationstour. Im Bus wurden wir herzlich begrüsst und mit Alfajores ausgerüstet, um nebeb dem Wein noch etwas zweites im Bauch zu haben.

Das erste Weingut wat das Casarena. Wir starteten die Führung mit Weindegustation kurz nach neun Uhr. Das Ziel der Tour wat uns den Prozess der Weinherstellung zu zeigen. Aus diesem Grund probierten wir zunächst einen Wein, der noch mitten im Gärungsprozess war. Danach verglichen wir diesen mit dem fertigen Wein.

Das Weingut Vistalba legte den Fokus vor allem auf die Degustation. 2 Weine und ein Champagner wurden pro Degustation angeboten. Wir entschieden uns je ein anderes Degustationspaket zu probieren. Dominic hatte das teurere “Reserve” Degustationspaket und dies zahlte sich völlig aus, denn seine Auswahl war geniessbar, während die andere trinkbar war.

Beim dritten Weingut Clos de Chacra genossen wir ein sehr gutes Mittagessen im Freien. Zuvor durften wir noch durch die Keller des 1860 erbauten Weinguts laufen. Das war toll, weil sie die Räume im ursprünglichen Zustand belassen haben und nur kleine Änderungen vorgenommen hatten. So wurden die alten Betontanks zum Beispiel aufgebrochen und in Keller für die Lagerung der Fässer und Flaschen verwandelt.

Anstatt ein viertes Weingut zu besichtigen, entschlossen wir uns beim Teich noch einen Dessert zu geniessen. So konnten wir uns entspannen und den Tag in den Weingüter gemütlich beenden.

Gegen sechs Uhr kehrten wir nach Mendoza zurück und organisierten gleich noch die Bustickets nach Chile.

Zurück im Hostel gab es gleich nochmals eine (gratis) Weindegustation. Nach so viel Wein, brauchten wir nicht mal mehr etwas zu Essen. 😀

 

Essen, Wein, Schnee und Sonne

Eigentlich wollten wir uns nur noch einen Tag mehr in Mendoza gönnen, auch wenn wir nicht mehr planten gross etwas zu unternehmen. Dies wurde uns am nächsten Tag dann zum Verhängnis. Nachdem wir nämlich eine Stunde lang auf die Abfahrt des Buses gewartet hatten, wurde uns mitgeteilt, dass der Pass nach Chile definitiv für den Tag geschlossen bleibe. Umorganisieren war also angesagt. Das Hotel in Valparaiso (Chile) musste storniert werden und eine Unterkunft für die Nacht musste organisiert werden. Das einzig positive war, dass Dominic einen ganzen Nachmittag Zeit hatte um Fotos zu bearbeiten. Wir suchten uns ein gemütliches Hostel aus mit einem schönen Garten und Hängematten. 🙂

Nachdem wir uns darin ausgeruht hatten, assen wir die Sandwich, die wir für unsere Reise zubereitet hatten. Unterdessen machten es sich andere Gäste in den Hängematten bequem. Leider dauerte ihr Entspannen nur einige Minuten. Mit einem lauten Krach landete er auf dem Boden.

Am nächsten Tag versuchten wir es dann erneut uns einen Bus nach Valparaiso, Chile zu schnappen.

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