Navigation Menu
Machu Picchu

Machu Picchu

  • Author: domale
  • Date Posted: Aug 12, 2014
  • Category:
  • Address: Machu Picchu

Auf zu den Inkas

Nach unserem Lares Trek durften wir in einem Panoramazug nach Auguas Calientes fahren und waren nicht überrascht, dass keiner vom Hotel dort stand, um uns abzuholen.

Wir waren froh, dass wir den Namen des Hotels hatten und mit der freundlichen Hilfe det Einwohner fanden wir es recht schnell. Natürlich wussten die nichts über unsere frühere Ankunft…

Wir waren froh, dass wir endlich wieder duschen konnten und nutzten die Chance.
Nachdem wir uns etwas entspannen konnten, fragten wir an der Rezeption nach wie das mi dem Guide auf Machu Picchu funktionieren sollte. Sie war so freundlich und regelte allea für uns. So erfuhren wir auch noch, dass ein Abendessen für uns im Preis der Tour dabei ist. Sie führte uns zum Restaurant und wir konnten aus einem Menu auswählen und ohne zu bezahlen rauslaufen.
Pünktlich um halb acht waren wir beim Hotel zurück, um uns mit dem Guide zu treffen. Dieser tauchte erst auf, als sie vom Hotel nochmals anrief. Endlich war alles organisiert und wir warteten nur noch auf die Ankunft Ruths. Sie kam dann ziemlich spät an und erzählte von den Ruinen, die sie währenddessen besucht hatte.

 

Das touristische Highlight Perus

Wieder einmal früh aufstehen war angesagt. Wir verliessen das Hotel vor fünf Uhr, um in der Schlange für den Bus anzustehen. Wir waren doch etwas schockiert, als wir diese Menge Leute so früh morgens sahen. Eine halbe Stunde später fuhr der erste Bus den Berg hinauf und alle fünf Minuten folgte der nächste. So waren wir bereits um 6.30 Uhr oben und gerade als wir beim ersten Aussichtspunkt ankamen, sahen wir die ersten Sonnenstrahlen hinter den Bergwipfeln hervorkommen.

Nachdem wir die Ruinen noch etwas bestaunt hatten, machten wir uns auf zum Eingang, wo unsere Tour startete. Diese war sehr informativ und führte uns durch die Tempel und Häuser der ehemaligen Stadt.

Nach der Tour versuchten wir zu frühstücken mit der Aussicht auf die Stätte. Es ging jedoch keine fünf Minuten bis uns ein Guard zusammenstauchte und uns das Essen auf dem Gelände verbot. Nachdem wir etwas ausgeruht hatten, spazierten wir zur Inka Brücke. Diese war, obwohl sie eingestürzt war, eindrücklich, da man den schmalen Weg über dem steilen Abhang immer noch erkennen konnte.

Danach genossen wir den Ausblick und assen weit weg von den Guards. Gegen zwei Uhr verschwinden die Touristen langsam wieder und man kann sogar ein Nickerchen in der heissen Sonne machen.

Bevor wir mit dem Zug wieder nach Olantaytambu fuhren, assen wir noch etwas Kleines in Aguas Caliente. Nach einem langen Tag kamen wir um halb elf Uhr zurück nach Cusco und wurden herzlich in unserem Hostel begrüsst.

Was Dominic von einem anderen Tourguide mithörte über die Geschichte Machu Picchus:
Die Inkas wuchsen erst, als sie bedroht wurden. Genau wie in modernen Zivilisation wird das Volk erst durch einen gemeinsamen Feind richtig stark. Dadurch begann die massive Ausdehnung des Inkareiches. Um allen Völkern zu zeigen, wie gut es den Inkas ging, wurden gewaltige Städte mit ungeheurem Ingineurswissen erbaut. Machu Picchu war darin eine kleine von vielen teils größeren Stationen zwischen den von den Inkas bewohnten Ländern und dem Dschungel. Dabei spielte Salz, das universelle Mittel jede Mahlzeit schmackhaft zu machen, eine wichtige Rolle. Durch den Handel mit den Jungelvölkern konnten die Inkas ihr Salz aus ihren Gegenden gegen Gold oder Pflanzen, Kartoffeln, Coca etc. eintauschen. Machu Picchu ist jedoch mehr als nur eine einfache Stadt. Alle 15 Terassen findet man ein neues Klima vor. Die Inkas konnten dadurch ihre einheimischen Nutzpflanzen wie Kartoffeln an die Höhe aklimatisieren und dadurch Unabhängigkeit von den Jungelvölkern erlangen.

Fazit Lares Trek und Machu Picchu: Der Lares Trek war enttäuschend. Statt einem Trek war es mehr eine Stressfahrt. Das Highlight war der zweite Tag, der landschaftlich eine wunderschöne Berglandschaft präsentiert. Die Einwohner waren wirklich nervig, da sie ihr Leben viel zu sehr dem Tourismus anpassten und daraus folgte, dass die Kinder immer etwas von einem wollen und die Frauen einem ständig was verkaufen wollen.
Machu Picchu ist wirklich einzigartig. Eine schön gelegene Ruinenstadt, wo man unbedingt früh dort sein muss, um den Sonnenaufgang zu sehen.

Back in Cusco

In den letzten zwei Tagen, die Ruth noch in Peru war, ereignete sich nichts mehr grosses. Wir gingen noch Souvenirs einkaufen und packten ihren Rucksack damit voll. 🙂
Am letzten Abend waren wir in einem richtig guten Restaurant, wo sie Alpacafleisch auf einem heissen Stein servierten.

Wir freuen uns über deinen Kommentar