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Iguazu

Iguazu

  • Author: domale
  • Date Posted: Sep 14, 2014
  • Category:
  • Address: Iguazu

Der Fall der Fälle

Nach unserer Sparfahrt von Tilcara, im Norden von Argentinien kamen wir etwas müde 4 Busse und 30 Stunden später in Puerto Iguazu an.

Als wir um drei Uhr nachmittags in unseren warmen Kleidern im tropischen Puerto Iguazu ankamen, ging Dominic auf Hotelsuche, während das Gepäck und Alexandra am Busbahnhof warteten. Eine Stunde später sonnte sich Dominic am Pool des besten und zweitbilligsten Hotels.unser gemütliches Hostel
Am selben Abend organisierte das Hotel ein traditionelles Abendessen mit Fleisch, wo wir uns dazugesellen durften.

unser erstes argentinisches Asado

Regen, Regen, Regen

Die nächsten zwei Tage entspannten wir im Hostel aus gesundheitlichen und Wettergründen. Dass uns nicht ganz langweilig wurde spazierten wir mal noch zum Dreiländereck. Von wo wir auf Brasilien und Paraguay blicken konnten.

Auch versuchten wir vergeblich neue Jeans zu kaufen. Diese waren jedoch total überteuert. Da die Stimmung im Hotel so gemütlich war und es eine grosse Küche zum mitbenutzen gab, gingen wir nur einmal auswärts essen. Dort gab es für Dominic noch mehr argentinisches Fleisch und für Alexandra einen herrlichen Dessert.

 

Auf zum Wasserfall

Am dritten Morgen fühlten wir uns besser und auch das Wetter zeigte auch von der besten Seite.
Nach dem Frühstück ging es los zu den Wasserfällen. Mit einem Bus kamen wir nach einer halben Stunde beim Nationalpark an. Vom Eingang aus gings mit einem Spielzeugzug zum Startpunkt der Walks. Schon da fielen uns die vielen alten Leute auf, die in grossen Touren unterwegs waren.
Zunächst liefen wir den Paseo Superior ab.

Gleichzeitig mit uns starteten hunderte alte Leute, die wenn sie nicht langsam liefen, im Weg standen für das Foto. Das Fotografieren brauchte also speziell viel Geduld, um die Wasserfälle auch noch auf das Bild zu bringen und nicht die Leute.

Die Wasserfälle waren sehr beeindruckend, weil es so viele sind und mitten im Jungel liegen. Auf dem Weg zum Paseo Inferior trafen wir auf zwei Waschbären, die ohne Furcht durch die Menschengruppen liefen.

Beim nächsten Café war es jedoch noch extremer. Dort sassen sie überall unter und auf den Tischen. Sobald sich eine alte Person ein zu übrteuertes Empenada gekauft hatte und dies am Tisch essen wollte, stürzten sich die Waschbären auf Beute. Die Leute konnten froh sein, dass sie ihre Hand heil raus brachten. Aus diesem Grund entschieden wir uns an einem anderen Ort zu essen.

Der zweite Weg war viel entspannter mit schönen Aussichtspunkten auf die Fälle.

Gemütliches ausklingen lassen des Tages:

Quilmes Stout

Abstecher nach Brasilienwir waren in Brasilien für einen Tag

Am nächsten Tag ging unsere Reise nach Brasilien weiter. Aber nur für einen Tag, um die Wasserfälle von der anderen Seite zu bestaunen. Mit dem Bus fuhren wir zur Grenze und innerhalb weniger Zeit hatten wir den Austrittsstempel. Auf der brasilianisch Immigration lief es etwas anders: einer der Busgesellschaft sammelte unsere Pässe ein und ging mit einer Handvoll Süssigkeiten zum Büro.
Beim Eingang des Parks standen vier Bankomaten, jedoch keiner wollte uns Reales ausspucken. Zum Glück waren wir wieder in einem “zivilisierten” Land, wo man mit Kreditkarte bezahlen konnte. 🙂
Mit einem Bus (natürlich voller alter Leute) ging es zu den Wasserfällen. Kaum waren wir auf dem Weg zum ersten Aussichtspunkt, sahen wir bereits ein Äffchen in den Bäumen herumklettern.Äffchen
Die Aussicht von der brasilianischen Seite war top. Und sie erlaubte uns einen Blick über die ganze Breite der Fälle.

Das Highlight aber war der Steg zu den Wasserfällen hinaus (der auf der argentinischen Seite wird wieder aufgebaut, da er wegen zu viel Wasser weggerissen wurde). Auf dem Steg wird man so richtig nass vom zerstäubten Wasser, dass man klatschnass zurückkommt.

Bevor wir zum Vogelpark weiter gingen, assen wir über den Wasserfällen etwas und wurden von einem Waran überrascht, der gemächlich über die Wiese lief.

Das Casa dos aves wurde uns von mehreren Leuten empfohlen zu besuchen. Leider nahmen sie keine Kreditkarten und wir bezahlten den Eintritt mit einem schlechten Dollarkurs. Doch das war es wert. Hunderte exotische Vögel kann man von Nahmen bestaunen, da sie zum Teil in grossen Käfigen frei herumfliegen können.

Da wir so fasziniert waren, verbrachten wir den ganzen Nachmittag dort.

Mit dem letzten Bus um 5 Uhr gingen wir schliesslich zurück nach Argentinien.

 

Regen, Regen, Regen

Für den letzten Tag in Puerto Iguazu haben wir nicht viel geplant und aus diesem Grund war es auch nicht schlimm, dass es wie aus Kübeln regnete. Am späten Nachmittag machten wir uns zum Busbahnhof auf. Leider regnete es immer noch zu fest, so dass wir etwas nass ankamen. Dies hinderte uns nicht noch ein
Glacé vor Abfahrt zu essen. Zehn Minuten vor der Abfahrt waren wir beim Bus und wurden zusammengestaucht, weil wir so spät dran wären. ¡¿Was?! Aber was noch merkwürdiger war, war die Tatsache, dass der Bus fünf Minuten zu früh abfuhr!!!
Zum Abendessen gab es im Bus eine Art Flugzeugessen mit etwas warmem! Schliesslich wurde sogar noch gratis Champagner an die Fahrgäste verteilt. Nach so viel Luxus (in einem Bus!) schliefen wir die Nacht durch und wachten erst am nächsten Morgen in Buenos Aires auf.

 

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