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Huacachina

Huacachina

  • Author: domale
  • Date Posted: Jul 26, 2014
  • Category:
  • Address: Huacachina

Die Oase

Am späten Morgen fuhren wir von Paracas mit einem Bus in das Oasenstädtchen Huacachina. Zuvor hatten wir ein Hostel via Telefon reserviert. Als wir jedoch dort ankamen, traf uns der Schock. Das Hostel wollte statt den am Telefon gesagten 190 Soles (62 Chf) total, diese für jeden von uns berechnen! Wir wussten, dass im Preis pro Person zwei Aktivitäten inbegriffen waren, wie Sandboarding oder Sandbuggy fahren, aber dennoch war uns dies viel zu teuer. Dieser Preis war wirklich nicht normal: Sie verrechneten 100 Soles mehr,da es das Wochenende vor ihrem Nationalfeiertag war!
Die Frau am Empfang war so freundlich unsere Reservierung vorläufig zu lassen, während wir auf die Suche nach einer günstigeren Alternative gingen.
Huacachina ist nicht gross und in einer Viertelstunde ist man einmal um die Oase geloffen. Nachdem wir in einigen Hotels angefragt hatten, entschieden wir uns, für diese eine Nacht ein Luxushotel zu leisten, das günstiger war als das Hostel und einen Pool hatte!

Die Sanddünen waren so faszinierend für uns, dass wir nach dem Einchecken diese gleich erklimmen mussten. Nachdem wir auf dem ersten Hügel mit Aussicht nach Luft rangen, fragten uns andere Reisende, ob wir das Sandboarden mal ausprobieren möchten. Das musst du Dominic nicht zweimal sagen. Etwas langsam aber souverän glitt er den kleinen Hügel hinunter und meisterte es besser als diejenigen, die das Board ausgeliehen hatten. Nach einem Hügel hatte er jedoch genug, da der Sand zu viel Widerstand hat.

Auf dem höchsten Punkt der einen Düne war es ziemlich windig, doch die Aussicht war wirklich genial!

 


Leider bekam Alexandra Sand unter die Linse und musste deshalb blind die Düne 
runter rennen (was auch Spass macht).

Danach genossen wir die letzten Sonnenstrahlen an unserem Pool im Hotel. Wirklich hungrig gingen wir in ein beliebtes Restaurant. Dominic und Alexandra bestellten einen Burger, während Ruth einen Salat wollte. Ab diesem Abend begann der Fluch: Irgendwie bestellte Ruth immer die einfach wirkenden Gerichte, erhielt sie aber immer nach uns. An diesem Abend waren unsere Teller schon fast leer, als ihr Salat schliesslich bei unserem Tisch ankam.

Wir blieben nur eine Nacht im Hotel, konnten jedoch den ganzen zweiten Tag am Pool sitzen bleiben und relaxen, bevor wir am Abend mit einem Nachtbus weiterfuhren.
Gegen Abend assen wir noch in Huacachina (Ruth’s Bestellung kam als letztes mit 10 Minuten Verspätung an den Tisch, wie schon das letzte Mal) und wollten dann das Taxi ins nahe gelegene Ica nehmen, von wo unser Bus fuhr. Leider bedachten wir nicht, dass Sonntagabend war und alle anderen auch ein Taxi aus der Oase nehmen wollten. Verzweifelt standen wir mit Hunderten von anderen Leuten dort und versuchten eines der Taxi zu erwischen. Nach etwa zwanzig Minuten und einem strategischen Platzwechsel, fanden wir ein Taxi, das uns nach Ica fuhr. Wir kamen sogar pünktlich beim Busbahnhof an und konnten beruhigt unsere Reise nach Nazca antreten.

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