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Havana again

Havana again

  • Author: domale
  • Date Posted: Oct 23, 2014
  • Category:
  • Address: Havana

Back in Havana

Zurück in Havanna nach unseren schönen Tagen in Caibarien wollten wir nach dem Frühstück zunächst im Internet nachsehen, wie viel Alkohol wir in die Schweiz bringen können, ohne diesen zu verzollen. Mit den 20 Minuten, die wir noch zur Verfügung hatten, hatten wir locker Zeit, um herauszufinden, dass wir je eine Flasche pro Person mitnehmen konnten. Mit dieser Information liefen wir durch die Altstadt und kamen per Zufall bei dem Rummuseum vorbei. Da die englische Führung erst später war, spazierten wir weiter. Die Suche nach einer Bank führte uns pünktlich zurück zum Museum. Das Highlight des Museums war die Degustation am Ende der Tour und die Tafel mit den Rezepten für Rumdrinks.

Langsam hungrig gingen wir in einen staatlichen Laden, der viele verschiedene Dinge verkaufte. Wir schlugen bei den Backwaren zu. Für weniger als 4 Franken kamen wir zu vier Süssgebäcken und einem Sack voll Brötchen. Diese verschlangen wir in der Casa mit einer Avocado. Wir waren froh in das Casa zurückzukehren, da es erneut anfing zu regnen.
Ab fünf Uhr startete das Matinee in der Casa de la musica, was zwei Blocks von unserem Casa entfernt lag. Morgens fragten wir nach dem Programm und da uns die Salsa-Liveband zusagte, entschieden wir uns den Club zu besuchen. Etwas überrascht waren wir schon, als dann eine Modeshow in vollen Gange war, als wir um sechs Uhr dort ankamen. Die Kellnerin bestätigte uns jedoch die Band, jedoch würde die erst um sieben Uhr starten. Wir genossen also gute Drinks und warteten auf die Band, während sich der Club immer mehr füllte. Nach der Show wurde Salsa gespielt und die Tanzfläche füllte sich unmittelbar. Die Band (aus lauter Frauen) startete etwas verspätet und brachte noch mehr Stimmung in den Club. Um neun Uhr wurden alle Lichter angeschaltet, um die Leute rauszubringen, da man für das Abendprogramm einen anderen Eintrittspreis bezahlen musste. Wir kehrten glücklich zum Casa zurück.

 

Am letzten Tag unserer Reise genossen wir es noch einmal auszuschlafen. Nach dem Frühstück packten wir unsere Rucksäcke zum letzten Mal, deponierten sie im Casa und gingen den Malecon hinunter.

Beim Büchermarkt angekommen suchten wir für Steffi ein spezielles Buch für ihre Arbeit und genossen den schönen Tag. Wir entschlossen uns mit einem Cocotaxi zur Glacé Heladeria Coppelia zu fahren. Diese ist extrem beliebt bei den Cubanern. Damit man die extrem langen Schlangen vermeiden kann gibts zwei Bereiche, einer um mit den günstigen CUP (moneda nacional) und einer um mit CUC (divisa) zu zahlen. Bei der teuren Variante gibts auch entsprechend weniger Leute. Unser Fazit: Das Glace ist gut, kommt jedoch nicht ganz den Hype nach. Unser Cafe-Glace in Caibarien war noch eine Spur besser.

Nach einem Besuch des gegenüberliegenden Souvenirmarktes entschieden wir uns in die Künstlergasse Callejon de Hamel zu gehen. Dort stoplerten wir über ein ein Fotoshooting eines Italienischen Models.

Zurück im Casa assen wir nochmals eine der riesigen und extrem leckeren Avocados und nahmen ein Taxi an den Flughafen. Leider zum falschen Terminal und da wir in Kuba sind gibts kein Shuttle wesshalb wir gleich nochmals ein zwites Taxi nehmen mussten. Nach Sonnenuntergang und etwas warten gings dann ab Richtung Frankfurt.

Nach einem Zwischenstopp und einiger Zeit hatten wir so langsam realisiert, dass unsere Reise nun doch zu einem Ende kommt. 288 Tage waren es, 288 wunderbare Tage!

288 Tage später steht uns unser letzter Flug bevor - Heimreise

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