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Elqui Valley und Strand

Elqui Valley und Strand

  • Author: domale
  • Date Posted: Oct 2, 2014
  • Category:
  • Address: Pisco Elqui

Papayas, Pisco und Strand

Elqui Valley

An diesem Tag machten wir eine weitere Tour von La Serena aus. Diesmal ging es jedoch ins Landesinnere, zum Valle de Elqui. Unser erster Stopp war ein Papayashop. Dort lernten wir viel über die chilenischen Papayas (carica chirensis). Im Gegensatz zu der Papaya von Peru werden die Chilenischen nicht so gross und man kann sie nicht direkt vom Baum essen, weil sie viel zu bitter ist. Die Frucht sollte deshalb erst in Zuckerwasser gekocht werden. Der Saft der bitteren Papaya wird aber gerne für die Fleischzubereitung genutzt. Der Saft enthält nämlich viele Enzyme und macht das Fleisch zart.


Nachdem wir einen Papayasaft aus dem Shop erworben hatten, ging die Fahrt ins Tal weiter. Wir fuhren an vielen Feldern und Plantagen vorbei. Da in dem Elqui Tal ein mediterranes Klima herrscht, wird dort viel Ackerbau betrieben. Wir fuhren an Kartoffelfeldern, Mandarinen- und Avocadobäumen und Reben vorbei.


Neben der Landwirtschaft ist der Bergbau ziemlich wichtig. Wir passierten eine Kupfermine, die 700’000 Tonnen Kupfer pro Jahr abbaut.
In dem Hauptdorf des Tals Vicuña hielten wir für einen kleinen Rundgang an. Wirklich viel war in dem Dorf nicht los. Was aber interessant war, war, dass es im Park eine recht grosse permanente Bühne hatte.
Danach gingen wir zu einer Pisqueria, einer wo das Nationalgetränk Pisco hergestellt wird. Der Pisco wird zwei Jahre lang in Fässern gelagert und ist grundsätzlich ein nicht so lange gealterter Brandy oder Cognac.


Peru und Chile streiten sich darum, wer den Pisco erfunden hatte. Während Chile Dokumente besitzt, die auf das 19. Jahrhundert zurückgehen und die Piscoherstellung belegen, hat Peru eine Hafenstadt, die sich seit Jahrhunderten Pisco nennt und eigentlich durch den Export des Traubenschnapses den Namen Pisco geprägt hat. Als Chile das DOC Recht erwerben wollte, wechselten sie dafür zunächst den Namen eines Dorfes in Pisco Elqui um. Dieser Antrag passte Peru natürlich gar nicht. Heute hat sowohl ein Gebiet in Peru wie auch in Chile das DOC Recht.
Der nächste Stop war in Pisco Elqui, das sich auf 1300m ü.M. befindet und wo wir etwas assen (leider nicht ganz so gut wie am Tag zuvor). Nach dem Essen kam uns ein Bernardiner entgegen, der sich gerne kraulen liess. 🙂
Im Nachbarsdorf besuchten wir das Wohnhaus von Gabriela ….., eine chilenische Poetin, die 1945 den Nobelpreis erhielt.
Daraufhin war unsere Tour bereits zu Ende.

Die anschliessende Astronomietour wurde leider abgesagt. Das Elqui Tal ist nämlich auch berühmt für seinen klaren Himmel und eine tolle Sternenbeobachtung. Leider können wir davon nicht schwärmen, da es den ganzen Tag über bewölkt war.

Von Restaurant zu Café zu Restaurant

Vorschlafen war angesagt, weil wir am Abend mit dem Nachtbus nach Santiago weiterfuhren.
Nachdem wir einige organisatorisch Dinge erledigt hatten, war es schon wieder Zeit für das Mittagessen.
Ein Verdauungsspaziergang führte uns zum Strand von La Serena. Dort suchten wir uns das einzige Strandkaffee aus, um
Nach einigen Stunden wurden wir aus dem Café geworfen, weil sie einen Privatanlass hatten. Dies passte gerade, da es langsam Zeit wurde für das Abendessen. Wir suchten ein Thairestaurant, erfuhren jedoch, dass dieses vor zwei Tagen den Standort gewechselt hatte und noch nicht wiedereröffnet war. Wir fanden nicht weit weg eine wunderbare Alternative, wo uns lokales Essen serviert wurde.
Ein weiterer Verdauungsspaziergang führte uns zum Hostel zurück, wo wir unser Gepäck holten und gleich zum Busbahnhof weiterzogen.

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