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Clifden

Clifden

  • Author: domale
  • Date Posted: Apr 17, 2014
  • Category:
  • Address: Clifden, NZ

Höhlen und Strand entdecken

Wir kamen erst spät abends über eine Schotterstrasse zu unserem Campingplatz. Deshalb schliefen wir etwas aus und waren überrascht, als uns eine Sonne begrüsste. Es war ein schöner Tag und wir entschieden uns etwas dort zu bleiben, um die Sonne und die Landschaft zu geniessen.

Aussicht zum Frühstück

Nach dem Mittag fuhren wir zur Clifden Cave. Dies war wieder einmal eine Höhle, die man selber erkunden konnte. Wir rüsteten uns aus und studierten die Karte, als nochmals zwei Personen hinfuhren. In der Höhle selbst gab es Wegweiser, um sich nicht zu verlaufen. Wir schafften es dennoch. Nachdem wir fünf Minuten unter und zwischen Steinen herumgekrochen waren, kamen wir zum zweiten Eingang und fanden den fortführenden Weg nicht. Wir gingen also zur Karte zurück und Dominic machte ein Foto. Dann versuchten wir nochmals den Weg vom zweiten Eingang zu finden. Und da war er! Das war ja klar, dass wir den Weiterweg zunächst verpasst hatten. Es ging nämlich durch ein kleines Loch weiter, wo man sich durchquetschen musste und gleichzeitig aufpassen musste nicht den Kopf anzuschlagen. Nach etwas Kriechen kamen wir in etwas höhere Räume. Recht gemütlich gingen wir weiter, als wir mal auf die Idee kamen die Lichter auszumachen und nach Glühwürmchen Ausschau zu halten. Und tatsächlich war sie da und leuchteten im Dunkeln wie die Sterne in einer klaren Nacht. Langsam setzten wir unseren Weg durch die Höhle fort und kamen an schönen Kalkformationen vorbei. Einzig schade war, dass die Grafitiflaschen ihren Weg auch in die Höhle geschafft hatte und nun hässliche Kritzeleien an den Wänden zu sehen sind. Nach 1.5 Stunden kamen wir zu einem Gewässer. Zunächst waren wir fasziniert von den runden Löchern, wo sich das Wasser sammelte. Dann kamen wir jedoch zu einem riesigen Loch, das mit Wasser gefüllt war und der Weg auf der gegenüberliegenden Seite weiterging. Wir konnten nicht sehen wie tief das Wasser war und einen Weg um das Loch konnten wir nicht wirklich ausfindig machen. Um ein Unglück (Dominic hatte natürlich seine Kamera dabei) zu vermeiden, entschlossen wir uns den ganzen Weg wieder zurück zu gehen, obwohl es nicht mehr weit bis zum Ausgang gewesen wäre. Als wir umdrehten, bemerkten wir frische Bluttropfen am Boden, die wir zuvor nicht gesehen hatten. Ich sage euch das war unheimlich! Es gab eine richtige Blutspur und wir fragten uns wover die wohl kam. Als wir in trokenere Gebiete der Höhle kamen, sahen wir keine Tropfen mehr und dachten, dass wohl die Feuchtigkeit die Bluttropfen frisch aussehen liess. Beruhigt gingen wir weiter, als wir plötzlich Stimmen hörten. Es kamen uns zwei Leute entgegen und zwar diese, die wir am Anfang gesehen hatten. Sie waren von der Umgebung und erklärten uns, dass sie zurückgekommen wären, um nach uns zu suchen, da ihnen auch das Blut aufgefallen war. Mit einer neuen Geschwindigkeit folgten wir den beiden nach draussen. Die Kiwis erklärten uns, dass es neben dem Loch einen schmalen Weg gäbe. Wir waren dennoch froh, dass wir es nicht gewagt hatten.

Nach dieser neuen Höhlenerfahrung gingen wir nach Orepuki, wo man die seltenen Hector Delfine sehen sollte. Als wir jedoch im Infozenter fragten, wo der beste Ort sei, um die Tiere zu sehen, wurden wir auf eine Zweitageswanderung verwiesen. Da es ziemlich windig und bewölkt war und die Wettervorhersage für die nächsten Tage auch nicht besser war, entschieden wir uns die Wanderung nicht zu machen. Wir gingen stattdessen zum Gemstone Beach. Das war ein Strand, wo das Meer Edelsteine anspült. Je nach Tag hat es mehr oder weniger Steine, die am Strand liegen. Mit schweren Taschen kehrten wir zum Auto zurück.

Weiter gings zum Curio Bay.

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