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Christchurch

Christchurch

  • Author: domale
  • Date Posted: Apr 29, 2014
  • Category:
  • Address: Christchurch

Regen in Christchurch

Ein weiterer Mythos wurde in den letzten Tagen geklärt: Es regnet doch nicht nur in der Nacht in Neuseeland!

Die nächsten zwei Tage lassen sich mit einem Wort beschreiben: REGEN. Ausser essen, fahren und schlafen, haben wir nicht viel gemacht. Die Strassen waren zum Teil überflutet. Es hatte so viel geregnet, dass die kleinsten Bächlein zu strömenden Flüssen wurden.

Zwei Tage vor unserem Abflug kamen wir in Christchurch an. Der Stadt, die vor drei Jahren von einem starken Erdbeben gebrandmarkt wurde und heute noch Spuren davon erkennbar sind. Wir gingen zunächst ins Canterbury Museum (gratis). Es war sehr gut gestaltet und ist empfehlenswert.

Danach wagten wir uns in den strömenden Regen hinaus,um die Stadt etwas zu erkunden. Eine Stunde lang wanderten herum. Die Cardboard Church wurde errichtet, da die Kathedrale das Erdbeben nicht in einem Stück überlebt hatte und bis heute noch nicht repariert wurde. Die Stadt war ziemlich ausgestorben, vielleicht wegen des Regens oder vielleicht auch weil die meisten Geschäfter und Backpackers nach dem Erdbeben nicht mehr eröffnet wurden, da kein Geld da war, um die Reperaturen zu bezahlen. Die schönsten und modernsten Gebäude waren diejenigen der Stadt und der Banken.

Die sogennanten Gapfiller wurden dort installiert, wo die Gebäude abgerissen wurden und kein neues aufgebaut wurde. Wir kamen beim Dance-Omat vorbei und bei den übergrossen Armchairs.

Unser letzter Tag in Neuseeland war relativ unspektakulär. Wir packten all das Zeug zusammen, dass sich in einem Monat angesammelt hatte und erledigten alles, um das Auto abzugeben.

unser Nachbar am letzten Tag. Wenn er keine Arbeit findet komme er immer nach Christchurch da es hier am schönsten sei, meinte der Zimmermann (man bemerke den Holzofen)

Als wir beim Wendekreisen Depot ankamen, kam Dominic noch in den Sinn seinen Jahrgangswhiskey besser zu verpacken. Eine Stunde später hatte Dominic seine Sachen auch noch gepackt und wir wurden an den Flughafen chauffiert. Dort flogen wir am 1. Mai um 6:35 Uhr von Neuseeland nach Sydney. Ja, wir haben am Flughafen die Nacht verbracht, da die Unterkünfte viel zu teuer waren und es sowieso eine kurze Nacht gegeben hätte, da wir bereits um 3:30 Uhr einchecken mussten. Wir hatten uns die Nacht am Flughafen jedoch weniger stressvoll vorgestellt. Wir hatten endlich einen bequemen Sessel ergattert, als wenige Minuten später eine Sicherheitsmitarbeiterin uns ansprach. Wir mussten ihr unser Flugticket zeigen und sie gab uns ein blaues Bändchen um den Arm. Sie meinte, dass dieser Bereich abgeschlossen werden würde und wir in einen anderen Teil des Flughafens sollten, um die Nacht zu verbringen. Es gab die Alternative zwischen 5 Dollar pro Person zu bezahlen (für ein Kissen!) oder in der Ankunftshalle zu warten. Wir gingen zur zweiten Adresse. Wir hatten es uns bereits bequem gemacht und waren an einem späten Abendessen, als die Frau erneut kam. Diesmal meinte sie, dass wir nicht hier bleiben dürfen, sondern hundert Meter weiter vorne hinsitzen müssten. Interessanterweise waren diese Stühle ohne Polster (also aus Metall) und direkt bei zwei Ausgangstüren lokalisiert. Dazu kam noch, dass die Lüftung direkt oberhalb dieser Stühle war und andauernd kalte Luft um uns wirbelte. Als Dominic die Sicherheitsleute fragte, ob man die Lüftung nicht ausschalten könnte, reagierten diese leicht gereizt und abweisend.

Wir sassen also auf diesen kalten Stühlen und versuchten zu ein wenig Schlaf zu kommen. Witzig war auch, dass die Sicherheitsleute immer wieder durch die Schlafenden patrouillerten. Wenn es sich jemand auf dem Boden bequem gemacht hatte, wurde er angestupft und auf den Stuhl zurückgewiesen. Dominic war sehr produktiv in dieser Nacht und konnte viele Blogeinträge hochladen, da es gratis Internet am Flughafen hatte. 😀

und auf gehts nach Sydney

Weiter gings nach Sydney.

Unsere Neuseelandreise in Zahlen

gefahrene km: 1633 km

verfahrenes Benzin: 1419.73 $ (NZD)

Lebensmittel: 645.82 $ (NZD)

reparierte Kamera: 72.73 $ (NZD)

Duschen: 30 $ (NZD)

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